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verneTZUNG

Göttingen Postkolonial

Aktuelles

22. – 24. März: Bildungs- und Vernetzungstag EUROPA #WTH

Jetzt Anmelden!

Unsere Vernetzungs- und Bildungstage “Europa What The Hell” laden Interessierte und Aktivist*innen ein sich auszutauschen, zu vernetzen und sich gegenseitig zu stärken. Im Rahmen des „Stadtlabor – Wege zur kolonialkritischen Stadt“ möchten wir uns als Nächstes mit kolonialrassistische Praktiken auf europäischer Ebene beschäftigen – ob an Außengrenzen, in der Wirtschaft oder in internationaler Politik. Wir laden dazu ein, sich mit Vorschlägen, Ideen und eigenen Beiträgen einzubringen. Wir kooperieren dafür unter anderem mit der OM10, dem Roma Center e.V., Behördenwatch Göttingen, dem Göttinger Gesundheitskollektiv, Rheinmetall Entwaffnen und Weiteren.

Unser Programm und das Anmeldeformular findet ihr Hier

Resolution
“Decolonize the Bund!”


Hier könnt ihr euch die ganze Resolution herunter laden:

https://decolonize-berlin.de/de/bundnis-verein/#resolution

“Vom 9. bis 11. November 2023 haben wir Menschen aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen, um über Erfolge und Hindernisse von Dekolonisierungsprozessen in verschiedenen Orten der Bundesrepublik zu diskutieren und voneinander zu lernen. Die Veranstaltung stand im Zeichen des Austauschs und der Vernetzung zwischen Verwaltungsmitarbeiter:innen, die in Dekolonisierungsprozesse eingebunden sind, der Politik und Decolonize-Aktivist:innen aus unterschiedlichen Städten. Am dritten Tag, der sich ausschließlich an Basisaktivist:innen richtete, haben wir eine gemeinsame Resolution verabschiedet, die von insgesamt 36 Gruppen und Organisationen unterzeichnet worden ist.”

Offener Brief an die Uni Göttingen

Seit Juli 2021 versuchen wir mit dem Präsidium der Universität Göttingen direkt ins Gespräch zu bekommen. Uns interessieren wie die Uni mit Strukturellem Rassismus und kolonialer Aufarbeitung in Zukunft umgehen wird. Der AStA unterstützt die Fragen und Forderungen, wie z.B.

– Verantwortungsübernahme der Institution Universität und seiner Fakultäten und Fachbereiche für eine kritische Aufarbeitung der Kolonialzeit, der Rassismusgeschichte und Wissenschaftsgeschichte sowie koloniale Kontinuitäten in Forschung und Lehre, insbesondere auch im Hinblick auf Internationale Forschung
– Strukturelle Verankerung von kolonialismus- und rassismuskritischen Elementen in Lehre & Studium
– Verpflichtende Sensibilisierung von Lehrenden und Universitätsmitarbeitenden zu Rassismus und anderen Diskriminierungsformen und Machtverhältnissen

Offener Brief an das Präsidium der Uni Göttingen

Endlich koloniale Aufarbeitung – auch in Göttingen 

Am 22. und 23. 9. 21 wurde die Ethnographische Sammlung des Humboldt-Forums im neu errichteten Berliner Schloss eröffnet. Zu diesem Anlass haben wir uns mit den Protesten dagegen solidarisiert. In Kooperation mit dem AStA der Uni Göttingen und dem Kunstkollektiv Unfairgessen fordern wir auch für Göttingen eine umfassende Aufarbeitung kolonialer Geschichte und kolonialrassistischer Kontinuitäten.

Pressemitteilung 21.09.21


Wir auf Social Media

Wir sind auf Instagram zu finden!

Vorstudie: Koloniale Vergangenheit in Göttingen? von Charlotte Prauß

Hier könnt ihr die Vorstudie zur kolonialen Vergangenheit Göttingens lesen, die von der Stadt in Auftrag gegeben wurde und von Charlotte Prauß, MA verfasst wurde.


Vergangene Vernetzungstage

2022: Koloniale Kontinuitäten erkennen und benennen

Einen Rückblick auf unser Programm der Vernetzungstag “Koloniale Kontinuitäten erkennen und benennen findet ihr hier.

2023: Über_Leben in Göttingen

Mehr Informationen zu den einzelnen Workshop und (in Kürze auch eine Aufzeichnung unseres Abschlusspanels) findet ihr hier:

OvaHerero zu Gast bei Göttingen Postkolonial

Wir hatten die Ehre die beiden Ovaherero Vertreter und Aktivisten Israel Kaunatjike und Dr. Kamatuka von der Ovaherero Genocide Foundation in Göttingen für unser Filmprojekt zu interviewen. Sie waren mit uns am Südwestafrika-Denkmal und rufen die Stadt Göttingen nun zum Dialog und einer Ernstnahme der eigenen Kolonialgeschichte und einer angemessenen Erinnerungskultur auf!

App – „Postkolonialer Stadtrundgang“ Göttingen

Ab dem 10. Mai 2022 kann sich per Smartphone-App durch Göttingen lotsen lassen, wer mehr wissen will über die Kolonialgeschichte der Stadt und deren Kontinuitäten bis heute. Zur Feier der Veröffentlichung bauen einige Entwickler*innen des Stadtspaziergangs am Nachmittag von 13:30-16:30 einen Infostand am Wilhelmsplatz auf. Dort freuen Sie sich über Austausch, erste App-Tests und Brainstorms für weitere mögliche Rundgangstationen.

Zum Kalendereintrag

Wissmann in Bad Lauterberg: Nicht kritisch genug! 

Kurz nach dem Aufstellen einer Tafel am Wissmann-Denkmal in Bad Lauterberg entstand als Reaktion aus Göttingen der Text „Nicht kritisch genug!“. Ursprünglich als Leserbrief angedacht, waren die Versuche, diesen Text in einer lokalen Zeitung unterzubringen, jedoch leider erfolglos. Unsere Anfragen an Redaktionen und Journalist:innen blieben lange und oft gänzlich unbeantwortet. Schade, dass die Medien hier so verschlossen sind. Wir hoffen, dass der Brief dennoch zum öffentlichen Nachlesen, Mitdenken und Mitdiskutieren anregt!

Zum Leserbrief

Göttingen Kolonial – Forschung

Forschungen zu Göttinger Kolonialvergangenheit wurden durch das Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte auf folgender Webseite zusammengefasst. Die Seite bietet einen guten Überblick über die aktuellen Kenntnisse Über die koloniale Vergangenheit der Stadt und der Uni Göttingen mitsamt seiner Sammlungen und unterschiedlichen Fachbereichen.

Webseite Göttingen Kolonial


NEWS

Stadtlabor – Wege zur kolonialkritischen Stadt

In einem Kooperationsprojekt mit verschiedenen Initiativen und Institutionen arbeiten wir an der kolonialkritischen Aufarbeitung in Göttingen.

Unter anderem bauen wir ein offenes Archiv auf, bieten Workshops, Stadtrundgänge und Projekttage für Schulklassen und andere Gruppen, veranstalten zu verschiedenen Themenbereichen im Kontext von Kolonialismus und anti-kolonialem Widerstand und bauen eine Kooperation mit dem Amaru Art and Community Center und dem Ovaherero Genocide Museum in Swakopmund (Namibia) auf, um auf eine gemeinsame Erinnerungskultur an den Genozid an den OvaHerero und Nama hinzuarbeiten.

Das Stadtlabor findet ihr am Wilhelmplatz 3. Kommt gerne vorbei um Euch umzuschauen, Bildungsmaterial und Bücher durchzuschmökern, unsere Podcasts zu hören und Videos anzuschauen oder im offenen Archiv zu stöbern. Oder einfach nur auf einen Tee und ein Gespräch mit uns!

Öffnungszeiten:

Montags 15-19 Uhr und Donnerstags 10-14 Uhr

Mehr Informationen zum Stadtlabor auf der Webseite oder auf instagram.

Video zum Wissmann-Denkmal in Bad Lauterberg

“Wissmann-Verehrung in Bad Lauterberg – Ein Denkmal in der Kritik” – wir haben Videointerviews mit Aktivisten aus dem Harz geführt um die öffentliche Debatte vor Ort zu unterstützen.

Mehr Informationen

Crowdfunding für Filmprojekt zu Kolonialismus in Göttingen

Wir würden gerne einen Film für Göttinger Schulen und Bürger*innen zur Göttinger Kolonialvergangenheit erstellen und suchen dafür Unterstützung – zum Beispiel durch Spenden.

Zum Filmprojekt

Veröffentlichung des Postkolonialen Stadtrundgang

Welcher Göttinger Wissenschaftler arbeitete mit an der Entstehung rassistischen Denkens? Warum engagierten sich Göttingerinnen für die Auswanderung in die Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia)? Was hat die Entwendung des Adlers am Südwestafrika-Denkmal mit Widerstand zu tun? Und welche kolonialkritischen Perspektiven lassen sich auf den früheren Göttinger Studenten Otto von Bismarck werfen?

Ab dem 10. Mai 2022 kann sich per Smartphone-App durch Göttingen lotsen lassen, wer mehr wissen will über die Kolonialgeschichte der Stadt und deren Kontinuitäten bis heute. Zur Feier der Veröffentlichung bauen einige Entwickler*innen des Stadtspaziergangs am Nachmittag von 13:30-16:30 einen Infostand am Wilhelmsplatz auf. Dort freuen Sie sich über Austausch, erste App-Tests und Brainstorms für weitere mögliche Rundgangstationen.

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THEMEN

WISSMANN-KULT in Bad Lauterberg

In Bad Lauterbach wird vielerorts verharmlosend bis verherrlichend an den Kolonialisten Hermann von
Wissmann erinnert. Bis heute wird Wissmann zu Unrecht geehrt. Wir haben in Kooperation mit dem Bündnis gegen Geschichtsfälschung dazu für die VEN-Positionen mit Blick auf die kommenden Kommunalwahlen geschrieben.

artikel in ven-positionEN (pdf) S.16

SÜDWESTAFRIKA-DENKMAL

2020 – Die Basisgruppe Geschichte der Uni Göttingen nimmt Stellung gegen das Südwestafrika-Denkmal. Es wurde zu Ehren der gefallenen Göttinger Soldaten errichtet, die am deutschen Genozid gegen Herrero und Nama 1904-1908 beteiligt waren.

Stellungnahme der Basisgruppe Geschichte

BLUMENBACH & die SCHÄDELSAMMLUNG

Die Basisgruppe Umweltwissenschaften fordert die Umbenennung des Blumenbach-Instituts und hat die Podiumsdiskussion “Wohin mit Blumenbachs Erbe? – Verhandlungen zum Göttinger Umgang mit dem ‘Vater der Anthropologie'” organisiert. Auf dem Podium saßen Malin Wilckens (Historikerin), Sven Bradler und Christoph Bleidorn (Blumenbach-Insitut für Zoologie und Anthropologie), Thiago Pinto Barbosa (Kulturanthropologe), Gerhard Lauer (Blumenbach Online) & Tahir Della (Initiative Schwarze Deutsche). Moderiert wurde die Veranstaltung von Johanna Strunge (Forschungskolleg „Wissen | Ausstellen”).

zur podiumsdiskussion: WOHIN MIT BLUMENBACHS ERBE (YOUTUBE)


DIE INITIATIVEN

WIR STELLEN UNS VOR

Basisgruppe Umweltwissenschaften

hat eine Arbeitsgruppe gegründet um sich mit Kolonialismus und Rassismus in den Umweltwissenschaften beschäftigen.

Aktionsgruppe (koloniale) Provenienzen

…beschäftigt sich inbesondere mit den Göttinger Sammlungen und ist eine studentische Initiative zur Auseinandersetzung mit Provenienzen & Dekolonialisierungsprozessen. Auf ihren Social Media Kanälen findet ihr mehr Infos z.B. zu Themen wie Human Remains und kolonialer Raubkunst in Göttingen.

Das Entwicklungspolitische Informationszentrum (EPIZ) in Göttingen…

…ist Anlauf- und Informationsstelle für sogenannte “entwicklungspolitische” Fragen und setzt Projekte der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit um. Es ist offen für interessierte Gruppen und Einzelpersonen, Schulen und Lehrkräfte, Multiplikator*innen und so weiter. Mehrere Vereine arbeiten im EPIZ unter einem Dach:

Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak) mit verschiedenen Projekten, u.a. Bildung trifft Entwicklung (BtE)

Partnerschaft für ländliche Entwickung in Afrika e.V. (P.L.E.A.)

Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e.V. (gespa)

Iran Solidaritätsverein e.V.

Roma Center Göttingen e.V.

Mehr Infos über das EPIZ

ASA-FF e.V. – Netzwerk für Globales Lernen

Der ASA-FF beschäftigt sich insbesondere mit gesellschaftlichen Diskursen im Bereich Rechtspopulismus und Rechter Terror, wie zum Beispiel im Projekt Offener Prozess in einer Ausstellung zum NSU-Komplex oder im Programm neu_e unentd_ckte narritiven. Darüber hinaus agiert der Verein im Bereich Social Entrepreneurship in der Gründungsgarage in Chemnitz und in zahlreichen weiteren Projekten im Kultur-, Kunst- und Bildungsformaten.

Mehr Infos über den ASA-FF e.V.

SOCIAL MEDIA

PROVENIENZ-TAGRAM

Wenn ihr mehr über die Göttinger Sammlungen und deren Erwerbskontexte erfahren wollt, schaut vorbei auf instagram.

Koloniale Provenienzen in Göttingen auf twitter

Über twitter bleibt ihr Up-to-Date und in Kontakt mit der Aktionsgruppe.

e-mail

Kontakt

Wir freuen uns über Interessierte und neue Gesichter. Schreibt uns einfach an goettingen-postkolonial@riseup.net

Unsere monatlichen Vernetzungstreffen finden jeweils am 20. jeden Monat statt. Kontaktiert uns gerne, wenn ihr dabei sein möchtet.

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