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Filmprojekt

Kolonialismus made in Göttingen –  Vergangenheit in der Gegenwart

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In einem Dokumentarfilm möchten wir einen kolonialismuskritischen Blick auf die Region Göttingen und ihre Rolle im Kontext von Kolonialismus werfen. Dafür haben wir im Sommer 2022 den senegalesischen Filmemacher Ibrahima Ndiaye Sall („Diaraf“) eingeladen mit uns den Film zu konzipieren.

Welche kolonialen Spuren lassen sich noch heute finden? Wie wirken sich kolonialrassistische Vorstellungen auf die Erinnerungskultur der Region aus? Wie erleben Schwarze Menschen das Leben in Göttingen und Umgebung? Welche Rolle spielte der Standort Göttingen für das paneuropäische Projekt des Kolonialismus?

Der Film soll die Geschichten der Region Göttingens um die Orte aus der Kolonialzeit nacherzählen und mit aktuellen Herausforderungen der Lebensrealitäten Schwarzer Menschen in Verbindung bringen. Dafür werden Wissenschaftler*innen, Antirassismustrainer*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen sprechen und ihre Blickwinkel auf die koloniale Vergangenheit und koloniale Kontinuitäten bis heute teilen.

Der Film wird vom ASA-FF e.V. umgesetzt.

Er soll in Göttinger Schulen im Geschichtsunterricht eingesetzt werden und mit einem Unterrichtsleitfaden für die Nachbesprechung des Films angeboten werden.

Das Konzept von dem Film und dem Unterrichtsleitfaden wird gemeinsam mit Expert*innen im pädagogischen und im rassismuskritischen Bereich gemeinsam erarbeitet.

In Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft (GESPA e.V.) und mit Unterstützung von des Fachdients Kultur der Stadt Göttingen und der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Ibrahima Ndiaye Sall – Diaraf

Auch kleine Spenden unterstützen das Projekt, die Kosten für den Filmemacher und das Projektteam – alle arbeiten aktuell noch unbezahlt.

Kontoname: ASA-FF e.V.
IBAN: DE90 4306 0967 1160 7852 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Gemeinschaftsbank

Verwendungszweck: Göttingen Postkolonial Film

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie anderweitige Unterstützungs- und Kooperationsmöglichkeiten, z.B. zur Bekanntmachung des Projekts, Sachspenden oder weitere Ideen haben:

Projektleitung: sarah.boeger@asa-ff.de

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