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Das Album

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Die Wanderausstellung

Ein Göttinger geht nach Ostafrika…

Schon in meiner Kindheit wurden in meiner Familie Geschichten über meinen Ur-Uropa erzählt. Theodor Schneemann war von 1903 bis 1910 Soldat in der Kolonie Deutsch-Ostafrika – den heutigen Staaten Tansania, Burundi
und Ruanda . Die Gewalt der Kolonialherrschaft oder der Maji-Maji-Aufstand kamen in den Erzählungen jedoch nie vor. Hinterlassen hat Schneemann ein Album mit über hundert Fotografien aus der Kolonialzeit. Aufgrund der öffentlichen Debatte um den Umgang mit der Kolonialgeschichte war mir schnell klar, dass diese Fotos der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen. Gleichzeitig ist ein sensibler Umgang mit Bildquellen aus Unrechtskontexten nötig. Diese Ausstellung versucht, beiden Anforderungen gerecht zu werden. Wie kann Aufarbeitung der Vergangenheit gelingen? Welche Stimmen müssen gehört, welche Bilder gesehen und welche Objekte zurückgegeben werden?
Bestandteil der Ausstellung sind neben bisher unveröffentlichten Kolonialfotografien mehrere künstlerische Interventionen, die sich aus Schwarzer Perspektive mit dem Material auseinandersetzen. Ich freue mich, Sie an einem unserer Ausstellungsorte begrüßen zu dürfen!

Gez. Nicolai Messerschmidt

Ausstellungsorte

Für Führungen und Besuche in der Ausstellung schauen sie bitte bei der Seite der jeweiligen Aussteller nach.

Göttingen

Stadtlabor – Tourstart 17. August 2024
Theater BoatPeople Projekt

Weitere Orte folgen in Kürze!

Sie möchten die Ausstellung auch in ihre Räumlichkeiten holen? Dann schreiben sie uns an: Nicolai Messerschmidt, das-album@posteo.de

Alle Hinweise für Aussteller im PDF:

Mitarbeitende

Nicolai Messerschmidt, Student FSU Jena: Initiator. das-album@posteo.de

Patricia Vester & Wilma Nyari: rassismuskritische Prozessbegleitung zu Projekten in postkolonialen Kontexten

Lisa Binder: Dokumentation

Sarah Böger, Göttingen Postkolonial: Beratung & Vernetzung

OTYP – Büro für Gestaltung

Sponsoren

Gefördert durch den Hochschulwettbewerb von Wissenschaft im Dialog und dem Wissenschaftsjahr 2024 – Freiheit.

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